Aktuelle Studien zu Marketing und Kommunikation

Aktuelle Studien zu Marketing und Kommunikation Verschaffen Sie sich den Überblick

Jedes Jahr erscheinen Dutzende von Studien und Statistiken zu den generellen Entwicklungen in Marketing und Kommunikation. Wir haben für Sie die relevantesten herausgepickt und auf den Punkt gebracht. Erfahren Sie ausserdem, wie Sie die Relevanz und Aussagekraft von Studien einschätzen können.

Eine Geschäftsfrau liest Dokumente
Studien liefern Ihnen wertvolle Informationen, etwa für die Wahl Ihrer digitalen und physischen Marketingmassnahmen.
Kritische Retouren

Der Rückgabeprozess im E-Commerce beeinflusst die Kundenzufriedenheit – und zwar stark. Gemäss dem Retouren-Report 2025 kaufen rund 30 Prozent der Konsumierenden nicht mehr oder nur noch eingeschränkt bei Onlinehändlern mit komplizierten oder intransparenten Rückgabebedingungen. Bei den unter 35-Jährigen liegt dieser Wert sogar bei knapp 50 Prozent. Allerdings ist die Mehrheit (57 Prozent) mit dem Retourenprozess grundsätzlich zufrieden. Nebst der Rückerstattung wünschen sich 58 Prozent zusätzliche Optionen wie Umtausch, Gutscheine oder Reparaturservices. Für den Report wurden 1000 Personen aus Deutschland befragt.

Quelle: Retouren-Report 2025, Trusted Returns und OnePoll

Deutscher Detailhandel tut sich mit Social Media schwer
Illustration eines Smartphones mit verschiedenen Sprechblasen

Fast die Hälfte (46 Prozent) aller deutschen Händler hat Schwierigkeiten, regelmässig Inhalte auf ihren Social-Media-Profilen zu posten. So das Fazit einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands Bitkom. Für ein Drittel der 505 Befragten (34 Prozent) ist die Erstellung interessanter Inhalte eine Herausforderung, ausserdem bereitet 23 Prozent der Unternehmen die kontinuierliche Betreuung der Kanäle und das Community-Management Probleme. Eine weitere Schwierigkeit ist der Umgang mit negativen Kommentaren und Fake-Profilen. 38 Prozent bekunden Mühe, die Zahl der Follower zu vergrössern, und 27 Prozent tun sich dabei schwer, das Engagement – Likes und Kommentare – zu erhöhen. Einem Viertel der Unternehmen (25 Prozent) fehlt es dafür an qualifizierten Mitarbeitenden, während 18 Prozent keine Social-Media-Strategie haben.

Quelle: Was sind aktuell die grössten Herausforderungen für Ihr Unternehmen bei der Nutzung von Social-Media-Plattformen bzw. -Kanälen?, Umfrage 2025, Bitkom

-33% – KI frisst Umsatz

Gefährdet die künstliche Intelligenz die traditionellen Geschäftsmodelle von Agenturen? Ja, schreibt das Marketingportal ONEtoONE und prognostiziert, welche Dienstleistungen in welchem Mass betroffen sein könnten: technische Umsetzung und Development (12 Prozent Bedrohungspotenzial), Content und Social Media (10,5 Prozent), Design (8,5 Prozent), Strategie und Beratung (2,6 Prozent). Insgesamt muss eine durchschnittliche Digitalagentur mit einem Umsatzeinbruch von 33 Prozent rechnen: «Das Geschäft verschwindet vor allem, weil die dafür nötige Intelligenz direkt in die Software wandert.»

Quelle: ONEtoONE

E-Mail legt zu, aber …

29 Prozent der über 5000 untersuchten Unternehmen im DACH-Raum erhöhten im vergangenen Jahr die Versandfrequenz von E-Mails – seit 2021 verdoppelte sie sogar jedes vierte Unternehmen. Parallel dazu wird immer mehr in vernetzte Versand- und Datenbanksysteme investiert, das heisst der Kanal «E-Mail» wird zunehmend automatisiert, skaliert und integriert. Zugleich hält die Studie fest, dass viele Firmen bei ihrem E-Mail-Marketing im «einseitigen Markenmonolog» verharren, statt auf die Stärken des Kanals zu setzen: echter Dialog, Nutzerzentrierung und Aufbau einer Datenbasis.

Quelle: E-Mail-Marketing Benchmarks 2025, Deutscher Dialogmarketing Verband

Allein und online
Ein Mann liest in seinem Smartphone

Das Verhalten der Konsumentinnen und Konsumenten hat sich seit der Corona-Pandemie grundlegend und dauerhaft verändert. Gemäss der globalen McKinsey-Analyse «State of the Consumer 2025» verbringen sie mehr Zeit allein und online. Sie achten mehr auf den Preis und bevorzugen zunehmend lokale Marken. Zentrales Resultat: Konsumenten suchen gezielt nach echtem Mehrwert und achten auf Qualität oder Nachhaltigkeit. Gleichzeitig gewinnen Discounter, Direktvertrieb und regionale Anbieter Marktanteile.

Quelle: State of the Consumer 2025, McKinsey

Warum Shopperinnen und Shopper lieber online einkaufen – und noch viel mehr
Print-Mailings motivieren zum Kauf
KI-Content: Selbstsicher falsch
Paketbeilagen: Der Rabatt muss ins Auge springen
10 Minuten
Direktwerbung bleibt ein Spitzenreiter
Darauf setzen CMOs
Fundraising: Tsunami, Haiti, Covid, Ukraine
Wegen KI: Transparenz ist gefragt
Wie Schweizerinnen und Schweizer gamen

So gewinnen Sie Kunden und generieren Umsatz

Wir helfen Ihnen gerne mit aussagekräftigen Analysen, praxisnahen Ideen und erfolgreichen Strategien. Damit Dialogmarketing in Ihrer Hand zum effizienten Werbewerkzeug wird.

Ich will mich beraten lassen

Auf Relevanz und Aussagekraft kommt es an 10 Kriterien für die Beurteilung von Studien und Studienergebnissen

Studien liefern wertvolle Erkenntnisse für die Entscheidungen der Marketingstrategen und -planer. Voraussetzung ist, dass sie relevant und aussagekräftig sind. Man kann mit Studien fast alles beweisen – auch das Gegenteil. Um die Qualität und den Nutzen einer Studie zu beurteilen, empfiehlt es sich, Urheberschaft und Studiendesign etwas genauer anzuschauen.

1. Wer steht hinter der Studie?
2. Handelt es sich um Primär- oder um Sekundärforschung?
3. Ist die Gruppe der Studienteilnehmenden repräsentativ?
4. Widerspiegelt die Auswahl der Studienteilnehmenden Ihre Zielgruppe?
5. Welche Fragen wurden in der Studie gestellt?
6. Welche Methode kam bei der Studie zur Anwendung?
7. Was ist bei der Beurteilung von Studienergebnissen zu beachten?
8. Sind die Studienergebnisse noch aktuell?
9. Entspricht die Darstellung der Studienergebnisse dem Sachverhalt?
10. Ist ein Abgleich mit anderen Studien möglich?